Über die Gründerin Christina und zur Entstehung dieser Website:

Christina hatte selbst längere Zeit permanenten primären Vaginismus in relativ schwerer Form.

Die Ursachen dafür waren, wie sie heute weiß, ständige Schmerzen aufgrund einer stark ausgeprägten Neurodermitis-Erkrankung in ihrer Pubertät, die zu Verspannungen in ihrem ganzen Körper geführt haben. Ihre Vaginalmuskulatur wurde noch zusätzlich dadurch gestärkt, dass sie als Kind häufig Urin zurück gehalten hat.

Sie betrachtet sich immer noch nicht als vollständig geheilt, hat es aber inzwischen durch allgemeine Entspannungsübungen und Vaginaltraining geschafft, die Verkrampfung auf ein Maß zu reduzieren, dass sie nur noch wenig beeinträchtigt.

Diese Seite entstand aufgrund ihrer Verärgerung über die Schwierigkeit, überhaupt irgendwelche halbwegs sinnvollen und hilfreichen Informationen über Vaginismus zu finden. Sie möchte durch die Aufklärung auf dieser Seite erreichen, dass die vielen Missverständnisse, die es bezüglich Vaginismus immer noch gibt, endlich aus der Welt zu schaffen.

Die Informationen, die ihr auf dieser Seite findet, hat sie durch ihre Kontakte mit Hunderten von selbst betroffenen Frauen gesammelt.

Christina und wir möchten mit dieser Website dazu beitragen, dass weniger Frauen sich von verständnislosen, überheblichen, teilweise geradezu brutalen Frauenärzten erniedrigen und misshandeln lassen, und dass Frauen sich nicht mehr jahrelang durch nutzlose Psychotherapien quälen, sondern gleich ein effektives Entspannungstraining beginnen, um den Vaginismus zu überwinden.

Um Frauen, die selbst Vaginismus haben oder hatten, die Gelegenheit zu geben, in einer privaten Atmosphäre ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen, hat Christina eine Internet-Selbsthilfegruppe in Form einer Mailingliste gegründet.

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Zum Schluss noch eine kurze Erklärung zum Layout dieser Website:

Wenn auch Vaginismus eine ernst zu nehmende Krankheit ist, hatte sich Christina dazu entschlossen, diese Seite etwas humorvoll zu gestalten. Damit möchte sie zeigen, dass es wichtig ist, offen über Sex zu reden und Probleme anzusprechen, anstatt sie verdrängen.
So sollte man auch mit dem Vaginismus offen und selbstbewusst umgehen und an die Behandlung der Krankheit nicht verbissen und ungeduldig herangehen. Viel mehr bringt es, das Beste aus der Situation zu machen und zu versuchen, Spaß an den "Übungen" zu haben, durch die man sehr viel über den eigenen Körper lernen und die man teilweise auch zusammen mit einem Partner machen kann.